… und warum es trotz freier Stadionsicht nicht endlich losgeht.
Beim vergangenen Hamburger Derby Sankt Pauli gegen den Hamburger SV verzögerte sich der Anpfiff aufgrund von Pyrotechnik in beiden Fanlagern um fast 3 Minuten. Und das, obwohl nach ca. 90 Sekunden das TV-Bild und beide Tore von den Tribünen klar und gut zu sehen sind.
Das Problem liegt an den Kameras, die wir für die Arbeit als Video-Schiedsrichter in VAC in Köln benötigen. Während die bekannten Programm-Kameras oft am Spielfeldrand oder auf der Tribüne installiert sind, befinden sich die Kameras für die GLT (Goal line Technology) und die Abseitserkennung meist weiter oben auf dem Stadiondach. Bis sich der Nebel dort schlussendlich auch verzogen hat, dauert es dementsprechend länger.
Spielern und auch Schiedsrichtern bleibt nichts anderes übrig, als zu warten und die Kälte vor Ort durch Warmlaufen zu vertreiben. Und das als Folge der heißen Bengalos.
Paradox, aber erklärbar. Für mehr Transparenz aus dem Keller.

